Wie deine Morgenroutine dir hilft, ein entspannteres, erfolgreicheres und erfüllteres Leben zu führen.

Farina Mariposa - ganzheitliche Schönheit

„ How we start our day determines how we create our life.“

Jetzt mal Hand aufs Herz, was ist das Erste, das du nach dem Aufstehen tust?

Ok, ich meine nach dem morgendlichen Gang zum Klo.;)

Greifst du zum Handy und lässt dich damit gleich von all den äußeren Einflüssen berieseln, die dadurch auf dich wirken?

Oder bleibt der Griff zum Handy erstmal aus, bis du selbst bei dir und im neuen Tag angekommen bist?

Ich behaupte, dass 90% der Menschen in unserer westlichen Welt, eher ersteres tun. Und sich wundern, warum sie schon morgens total gestresst und irgendwie nicht ganz erholt in den Tag starten und zur Arbeit hetzen.

Vielleicht ist es auch der Fernseher, der die Aufmerksamkeit, von dir, gleich auf alle anderen, irrelevanten Geschehen in der Welt richtet. Die du sowieso nicht ändern kannst. Aber von denen du meinst, dass du sie wissen müsstest, weil, weil,…

Ja warum eigentlich?

 

Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich damit angefangen, mir meine eigene, ganz persönliche Morgenroutine zu schaffen. Die mir dabei hilft, meine Energie für den Tag zu sammeln und den Fokus dabei ganz bei mir zu halten. 

Ich mich am Tag weniger schnell stressen lasse und diesen mit viel mehr Leichtigkeit, Freude und Gelassenheit angehe.

Im Vergleich zu den Wochen davor, als ich mich viel zu oft müde, erschöpft und in absoluter Disbalance fühlte.

„ Du wirst dein Leben niemals ändern, solang du nicht etwas veränderst, das du täglich tust. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in deiner täglichen Routine.“

Ich merkte es nicht, aber ich ließ mich 24/7 beeinflussen und berieseln. Von Dingen, die im Außen stattfanden und meistens nicht einmal was mit mir zu tun hatten. Doch ahnungslos und völlig unbewusst nahm ich auch diese auf und trug sie mit mir rum, weil ich kein Bewusstsein dafür hatte, was diese Dinge eigentlich für einen Effekt auf mich hatten. Und warum meine tägliche Entscheidung, das immer Gleiche zu tun, den Nachteil hatte, dass ich mich immer gestresster und müder fühlte. Und irgendwie sehr fremdbestimmt. Auch, wenn mal gar nicht so viel anstand.

Irgendwas war immer und irgendjemanden wollte immer etwas von mir.

Ob bewusst, weil man mich danach fragte, oder weil ich mir dessen Last einfach zusätzlich aufbürgte. Weil es so normal für mich war und völlig unbewusst passierte.

Es war für mich normal, morgens meine WhatsApp nachrichten zu checken und dabei auf Instagram und Co abzudriften, bis die ersten 30 min. meines Tages bereits vorbei waren.

Auf dem Weg zur Arbeit hörte ich Nachrichten, wie die Meisten anderen auch. Weil ich dachte, sie seien wichtig für mich. Und wenn mal nicht, würde ich wenigstens mitsprechen können.

Und während der Tag, mit all seinen Geschehnissen, auf mich einprasselte und ich einfach keine Grenze zog, bemerkte ich nicht, dass ich mich darin völlig selbst verlor.

Denn meist wollte ich Abends einfach nur noch auf die Couch und nichts tun. 

Endlich Ruhe, endlich Pause, endlich Feierabend! Dachte ich mir.

Sport?…Puh, vielleicht lieber morgen. Es ist ja schon so spät und ich bin doch heute schon genug rumgerannt.

Die nächste Reise planen, mal wieder Malen, ins Tagebuch schreiben oder endlich mal wieder an meinen Träumen arbeiten?

-Dinge, die ich eigentlich liebe und gern mache.

Das mache ich lieber am Wochenende, da bin ich sicher ausgeruhter und hab mehr Lust und Zeit, all das anzugehen.

Voller Power, Kraft und Leidenschaft, für die Dinge die ich liebte, war ich schon lang nicht mehr gewesen.

Sondern eher eines dieser grauen Figürchen, die sich auf unseren Straßen, Richtung Arbeit und Wichtigkeiten, tummeln. Und keine Ahnung mehr haben, wer sie eigentlich ohne all das wären, geschweige denn sein wollen?

Ich war ständig unterwegs, ob körperlich oder mental. Ich war überall, nur nicht bei mir.

„My motto became: Get yourself done before the distractions of the world take over.“

Es war an der Zeit etwas zu ändern, denn es machte mich nicht glücklich. Und tief in mir spürte ich, dass es das einfach nicht gewesen sein konnte.

Aufstehen, nach jeder Pfeife außer meiner tanzen, sich abhetzen, Erwartungen erfüllen ( not mine either), nachhause kommen, sich zwingen noch rauszugehen, um was zu erleben. Oder den Schweinehund doch nicht überwinden und erschöpft ins Bett oder vor die Glotze fallen.

Durch einen Podcast fand ich zustimmende Worte und hatte keine Ahnung, dass diese meine Lebensqualität um 10 Level steigern würden.

Seit dem habe ich für mich erkannt, wie wichtig und wertvoll eine Morgenroutine ist. Nicht nur für Menschen wie mich, die Schwierigkeiten haben sich abzuschirmen, um nicht alle Last der Welt auf sich zu nehmen. Sondern für jeden, dem es wichtig ist, ein Leben zu führen das ihn glücklich macht und erfüllt sein lässt.

Und ihm hilft, dieses Leben, mit Leichtigkeit, Freude und eine großen Portion Gelassenheit zu führen.

„ Your day is pretty much formed by how you spend your first hour. Check your thoughts, attitude and heart.“

Hast du dich jemals, schon gleich nach dem Aufwachen, gefragt, was DU heute brauchst? 

Und was DIR heute gut tun würde, um einen richtig, richtig guten Tag zu haben?

Bist du schon mal aufgestanden und hast zu aller erst nur die Dinge getan, die dir wichtig waren? Weil du sie liebst und sie daher auf Platz 1 deiner Prioritäten- Liste sind?

Und bist du schon mal mit dem Gedanken in den Tag gestartet, dass egal was kommt und wie stressiger dieser Tag auch werden mag, es egal ist. Weil du ganz bei dir bist und schon all das, was du von Herzen gern machst und was dir Kraft schenkt, getan hast?

Wenn du mindestens eine der Frage mit nein beantwortet hast, dann sollten wir das ändern!

„ If you change your habits, you change your life.“

 

Tipp 1.

Eliminiere alles, was dich ablenkt, dir Zeit klaut und dich nicht weiterbringt.

“ I am choosing me now.“

Das erste was ich morgens eliminiert habe. Und von Tag eins, meiner plötzlichen Erleuchtung, nicht mehr gemacht habe, war morgens mein Handy zu checken.

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 3. Denke nach und werde reich.

Ich bin nicht mehr sofort ans Handy gegangen, um meine Nachrichten abzurufen und zu schauen, was auf Instagram und in der Welt passiert war, während ich geschlafen habe.

Weil ich erkannt habe, was für ein Zeitfresser Social Media ist und wie sehr es mich schon morgens stresst. Da es mich die meiste Zeit mit Information bombardiert, die null Relevanz für mich und mein Leben hat. Aber mein Gehirn schon gleich am morgen füllt und so, über den Tag hinweg, schneller ermüden lässt.

Ich meine jetzt mal ehrlich, was bringt es dir, morgens um 7, das neuste Foto von Blogger xy zu sehen. Oder in den Nachrichten zu hören, welches Leid wo tobt?

Ja vielleicht interessiert es dich, was deine Lieblingsbloggerin gestern gemacht hat, aber ist es nicht viel wichtiger was DU heute machst? Und vor allem wird es dich, wenn es so wichtig ist, in 2 Stunden auch noch interessieren, oder nicht?

Und möchtest du die Welt retten und einen Unterschied machen? Und schaust dir daher an, was alles in der Welt passiert, weil es wirkliche Relevanz für dich und deine diesbezüglichen Entscheidungen hat? Oder schaust du dem Geschehen, einfach nur aus Gewohnheit und eher tatenlos zu?

Ich möchte nicht sagen, dass das schlecht ist. Aber frage dich, wie sinnvoll das wirklich ist?

Denn, wenn du nichts daran ändern kannst, willst oder wirst. Und es dir zu 100% auch kein besseres Gefühl schenkt, weil man sich doch eigentlich eh nur aufregen und beschwert, was da draußen alles passiert. Wieso zum Teufel belastest du dich dann damit?

„ Feed your mind with positive thoughts.“

Es ist so wertvoll, all das für die ersten 1-2 Stunden zu eliminieren. Und nicht gleich auf sich einprasseln zu lassen. Sondern stattdessen den Gedanken und Ideen zu lausche, die ganz allein aus dir kommen. 

Und ich merke, wie es mich so unfassbar viel mehr ruhiger gemacht hat, seit mein Handy nicht mehr Teil meiner Morgenroutine ist!

Ich schaue nicht, wer was macht. Ich lausche, was ich will!

Was möchte ich, wie fühle ich mich heute, wie geht es mir, was brauche ich?

Und ich freue mich jedes Mal, wenn ich weiß:

YES! Die nächsten 1-2 Stunden gehören nur mir.

 

Tipp 2.

Bewege dich & treibe Sport

„Fall in love with taking care of yourself- mind, body & soul.“

Dafür stehe ich gern früher auf und bin somit schon um 5:30 Uhr oder 6 Uhr auf den Beinen. Aber weißt du wie schön ruhig die Welt um diese Zeit ist? Da gibt es, gefühlt, nur dich und die ersten Sonnenstrahlen und Vögel, die draußen zwitschern.

Da bin nur ich, in meiner kleinen Welt.

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 3. Denke nach und werde reich.

Und ich gehe zum Wasserhahn, trinke ein Glas voll Wasser. Und schenke mir so schon mal die erste Energie für den Tag. 

Denn meist sind wir morgens leicht dehydriert, weshalb unsere Zellen dringend Wasser brauchen. Um wach zu werden und uns in Schwung zu bringen.

Danach gehe ich entweder ins Gym oder mache Yoga. Einfach nur für mich und im Sommer auch super gern auf dem Balkon! 

Weil die Luft draußen so viel schöner und frischer ist.:)

Mit jeder Übung und jeder Bewegung merke ich, wie ich wacher und fitter werde. Wie meine Energiespeicher sich füllen und ich voller Kraft bin. Ganz wach und total ausgeglichen. 

„Motion creates Emotion.“

Bewegung und Sport ist ein alles Könner und gibt uns so viel!

Probiere es doch mal, mit einer Sportart, die du liebst und gerne machst. Und ich bin sicher, dass du den positiven Effekt, den sie es auf dich hat, schnell wahrnehmen wirst.

Und nein, ich bin nicht jeden Morgen super fit und total wach, wenn ich aufstehe. Je nachdem wie spät ich schlafen gehe, bin ich sogar sehr müde. Aber ich weiß mittlerweile, dass das genauso zu meiner Routine geworden ist, wie alle anderen Teiler meiner Morgenroutine. Und somit gehört die Müdigkeit am Morgen dazu. Aber weißt du was?! 

Sobald ich aufgestanden bin, und spätestens nach dem Sport, ist von ihr keine Spur mehr zu sehen. 

Und das weiß ich, weil der Sport mich wach macht, fit und vital sein lässt. Und meiner Müdigkeit schneller entgegen wirkt, als ich gucken kann. 

„If it doesn’t challenge you, it won’t change you.“

Es bedarf also einfach nur ein bisschen Übung und Disziplin und schon schafft man es selbst im Handumdrehen.

And remember:

„Du wirst dein Leben niemals ändern, solang du nicht etwas veränderst, das du täglich tust. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in deiner täglichen Routine.“

Nach dem Sport mache ich mir eine heiße Zitrone und trinke mir ein Glas Balancing. 

Um meinen Wasserbedarf zu füllen und mir den gewissen Frischekick zu geben. Ich liebe heiße Zitrone und weiß dass ich, durch sie und das Balancing, mein Immunsystem stärken und gleichzeitig meinen Säure-Basen-Haushalt unterstützen kann, in Balance zu sein. Damit ich gesund bin und auch bleibe. 

Ein super spannendes Thema, welche ich, auf Grund von Nachfrage, demnächst mal genauer anschneiden werde.:)

Damit setze ich mich dann hin, schließe meine Augen und höre einfach nur zu, was mir meine Gedanken und Gefühle so sagen wollen.

 

Tipp 3.

Schenke deinen Gedanken & Gefühlen Aufmerksamkeit

„ Buddha was askes: What have you gained from meditation? He replied: Nothing however, let me tell you what I have lost: Anger, Anxiety, Depression, Insecurity, Fear of Old Age and Death.

Diese Zeit nutze ich, um ganz bei mir anzukommen und mich mit mir selbst zu verbinden. Mit meinen Bedürfnissen und dem, was ich an dem Tag in mir tragen.

morgenroutine

 

Ich hab mich dadurch nicht nur super gut selbst kennengelernt, sondern auch schon so viele Blockaden, Ängste und Zweifel loslassen und lösen können. Einfach nur, weil ich ihnen Aufmerksamkeit geschenkt habe, statt sie wegzuschieben und mich im Außen abzulenken.

Weil ich nicht fühlen wollte, was ich fühlen sollte.

Es lehrt dir so viel über dich selbst und schenkt dir jeden Tag Zeit, dich selbst wieder ein bisschen besser kennenzulernen.

Es schenkt dir Bewusstsein und Achtsamkeit, für einfach alles im Leben! Du bist nicht mehr einach nur, du lebst bewusst!

Und es schenkt dir Sinn, weil du ihn dir gibst.

Meist nutze ich die Zeit danach, um einfach nur dankbar zu sein. Für alles war war, ist und sein darf. Oder visualisiere meinen Tag, meine Wünsche, meine Träume.

Wie ich das mache, habe ich dir, durch eine Übung, in einer meiner letzten Podcastfolgen erzählt.

Danach bin ich meist fertig und starte langsam in den Tag.

Denn jetzt bin ich total ausgeglichen und merke die Ruhe in mir. Die mich alles, anders als früher, so viel entspannter angehen lässt.

Ich glaube das schönste und wichtigste, was ich aus meiner Morgenroutine schöpfe und sie so wertvoll für mich macht, ist, dass sie mein Ausgleich ist.

Sie ist mein absoluter Ausgleich, zu einem sonst eher wuseligen und sehr intensiven Alltagsgeschehen.

Denn ich arbeite gern und viel. Ich bin viel unterwegs und liebe es Neues auszuprobieren. Abenteuer zu erleben, neue Menschen kennenzulernen, jeden Tag etwas Neues dazuzulernen. Zu wachsen, zu reifen, mich ständig und stetig weiterzubilden.

Aber natürlich braucht all das Energie und Zeit. 

Und mit meiner Morgenroutine schenke ich mir diese, schon morgens zu beginn. Und nicht erst, wenn es zu spät ist.

Sie kräftigt mich und macht mich stark. Sie schenkt mir so viel Energie und alle die Ruhe und Gelassenheit, die ich für meinen Alltag als Ausgleich brauche.

Sie ist mein Anker und sicherer Hafen. Und jedes Mal, wenn ich sie mal nicht einbinde und sie sogar ganz entfällt, spüre ich es spätestens am Abend.

Dass ich heute nicht gut für mich gesorgt habe, weil ich mich selbst NICHT zur Priorität gemacht habe. 

Dann spüre ich es wieder, weil ich müde, erschöpft und gestresst bin. 

„Denn nur am Morgen, wenn die Welt noch schläft, nehmen wir unser Herz am stärksten war. Und können ihm schenken, wonach es sich sehnt.“

Before stress and the fear or needs of others are kicking in. 

Auf welchem Rang deiner Prioritäten-Liste stehst du?

xx Farina

Wie sieht deine Morgenroutine aus? Hier findest du noch mehr Tipps & Inspiration, wie du deine Morgenroutine gestalten kannst.

Farina Mariposa

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